Heimatverein Vorhelm e.V.

 

Presseberichte

Hier finden Sie Presseberichte die in den verschiedenen

Tagszeitungen erschienen sind.

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Aktuelle Berichte:


Große Beteiligung am St. Martin Umzug

am 11.11.2021

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Unser Mühlenfest am 24.10.2021 war ein voller Erfolg.

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir den ganzen Tag über zahlreiche Gäste in und um die Mühle

in Vorhelm begrüßen.

An den Imbissständen und den Getränkeständen war reichlich zu tun. Auch Kaffee und Kuchen

war immer wieder gefragt.

Sehen Sie hier einige Bilder und freuen Sie sich auf das nächste Mühlenfest.


Foto Honermann und Schulze-Everding im Archiv
Foto Mühle Vorhelm


VORHELM Seit sieben Jahren hat es kein Mühlenfest mehr in Vorhelm gegeben, obwohl der historische Rundbau am Ortsrand neben seiner Funktion als Dorfarchiv und als Ort für Trauungen oder Lesungen seit dem Erwerb im Jahr 2012 immer beliebter wird. Die erfolgreiche Renovierung und Umgestaltung des Erdgeschosses bietet für den Heimatverein jetzt einen passenden Anlass, die Tore der Alten Mühle wieder einer breiteren Besucherschar zu öffnen.

Am Sonntag, 24. Oktober, locken diverse Stände sowie Kulinarisches an die Mühlenstraße. Zwischen 11 und 17 Uhr möchten die Heimatfreunde ihr Domizil, das 1985 aus einer Ruine entstanden ist, und ihre ehrenamtliche Arbeit mit und für Vorhelm vorstellen. „Es gilt die 3G-Regel für das gesamte Gelände“, weist Schriftführer Peter Fliegener auf die aktuelle Corona-Schutzverordnung hin.

Es gilt die 3G-Regel

Je nach Nachfrage übernimmt Kassierer Ludwig Schulze Everding Führungen ins Obergeschoss der Mühle und stellt vor, was im Heimatarchiv so alles zu finden ist. Dazu gibt?s einen Bücherstand. Hermann Holtmann wird auf Wunsch in den Facettenreichtum des Korbflechtens einführen und im Außenbereich selbsterstellte Produkte anbieten. „Theos Schmiede“ beteiligt sich mit einer kleinen Schau landwirtschaftlicher Oldtimer.

Weiterhin geplant sind ein Weinstand und zwischendurch Auftritte des Jagdhornbläsercorps und des Musikvereins Vorhelm. Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatverein mit Pellkartoffeln aus dem „Schweinepott“ sowie Bratwürstchen vom Grill. Am Nachmittag gibt es außerdem Kaffee und Kuchen.

„Wir hatten in den vergangenen Monaten viele Unterstützer, ohne die wir die Neugestaltung nicht hätten vornehmen können“, sagt Vorsitzender Willi Wienker. Daher seien neben den Dorfbewohnern und weiteren Interessierten insbesondere alle beteiligten Sponsoren und Handwerker zum Mühlenfest eingeladen. Außerdem hoffe der Vorstand, weitere Mitglieder zu gewinnen. „Wir sind auf vielen Feldern aktiv. Eigentlich ist da für jeden Vorhelmer etwas dabei, mit dem er sich identifizieren kann“, so der Vorsitzende. Aktuell hat der Heimatverein 180 Mitglieder.

Die Alte Mühle ist um das Jahr 1860 als Turmwindmühle, im fortschrittlichen Typ als „Holländer Mühle“ bezeichnet, erbaut worden. Bis zu einem Brand im Jahr 1907 war es eine Wind- und Dampfmühle, danach wurde auf einen Sauggasmotor umgestellt, der ab dem Jahr 1919 für die Gemeinde Vorhelm Strom erzeugte. Der Mahlbetrieb wurde im Jahr 1935 eingestellt. Später verfiel das Gebäude zusehends und wurde erst Mitte der 80er Jahre durch den Heimatverein saniert, der es 27 Jahre später erwarb.

Mühlenbau um 1860 errichtet

Von 1986 bis 2000 wurde das Mühlenfest einmal im Jahr veranstaltet, meistens im Juni zum „Deutschen Mühlentag“, aber auch mal im Herbst. Dann gab es eine 14-jährige Pause, da sich der Heimatverein verstärkt um Einzelprojekte wie die Gedenkorte für den ältesten belegbaren Vorhelmer Wulfbert oder den nachgebauten Strontianitstollen sowie die jährliche Aufstellung und Einholung des Maibaums gekümmert hat. Zur Einweihung des Dorfarchivs gab es im Jahr 2014 die bislang letzte Neuauflage.


Umzug mit Musik in Brezeln in Planung

Gute Nachricht: St. Martin reitet wieder

-chw- VORHELM. Lichter und Lieder, Brezeln für die Kinder und der Heilige Mann von Tours auf dem Pferd vorweg: Der festliche St.-Martins-Umzug durch Vorhelm, auf den Klein und Groß im Vorjahr schmerzlich verzichten mussten, soll wieder stattfinden. 

Die einzige Änderung, die der Heimatverein Vorhelm als federführender Organisator mitteilt: Es wird vorab kein Zusammenkommen in der Pfarrkirche geben. „Die Veranstaltung soll bewusst komplett im Freien stattfinden“, sagt Schriftführer Peter Fliegener nach Rücksprache mit der Pfarrgemeinde. Demnach gibt es am 11. November um 17 Uhr nur eine kurze Begrüßung vor den Pforten von St. Pankratius, anschließend nimmt der Umzug seinen üblichen Verlauf. Im Loh wird das bekannte Martinsspiel mit der Mantelteilung aufgeführt. Mit von der Partie sollen auch einige Musiker des Vorhelmer Blasorchesters und Kameraden des Feuerwehr-Löschzugs Vorhelm sein.

Der heilige Martin von Tours wurde um 316 nach Christus in Pannonien im heutigen Ungarn geboren. Wie auf der Internetseite des Bistums Augsburgs zu lesen ist, war Martin Soldat und diente bereits mit 15 Jahren der römischen Armee. Etwa in dieser Zeit traf er im Winter auf einer Straße einen armen Bettelmann. Der spärlich bekleidete Bettler flehte Martin um eine Gabe an. Daraufhin teilte dieser seinen Mantel mit dem Schwert und gab dem Bettelmann eine Hälfte des Mantels, so die Legende. In der folgenden Nacht erschien Martin Jesus Christus im Traum und gab sich als der Bettler zu erkennen. Dieses Ereignis soll für Martin der Auslöser gewesen sein, sich taufen zu lassen, seinen Soldatendienst aufzugeben und Schüler des berühmten Kirchenlehrers Hilarius zu werden.

Gestorben ist der Heilige Martin zwar schon am 8. November 397. Am 11. November wurde er dann unter sehr großer Beteiligung der Bevölkerung beerdigt. Daher wurde dieses Datum zu seinem Gedenktag. 

Besonders in den beiden Kindergärten und in der Augustin-Wibbelt-Schule wollen die Vorhelmer Heimatfreunde in den kommenden Wochen für die Veranstaltung werben, damit möglichst viele Familien an dem Umzug teilnehmen.

FOTO: Martin und der Bettelmann bei einem früheren Umzug durchs Wibbeltdorf.   Foto: Christian Wolff


Korbflechten

 

















 









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